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Gemeinsam die Natur geniessen & Schweisstropfen vergiessen...

Skitourenwoche Silvretta – 29. März bis 3. April 2009

Die aus verschiedenen Richtungen angereisten TeilnehmerInnen sowie Walter, unser Bergführer, trafen sich in Zürich und gemeinsam ging’s via Landquart – Klosters und den Vereinatunnel nach Guarda. Der Hütteraufstieg zur schönen, aber schlecht geheizten Tuoihütte war bei wolkenverhangenem Wetter und Schneefall rasch zurückgelegt.

 

Umso schöner war’s am nächsten Morgen, als wir bei Sonnenschein und pulvrigem Neuschnee auf der eigentlichen Abfahrtsroute zur hinteren Jamspitze (3156m) hochstiegen. Nach einer wunderschönen Abfahrt über den Firnhang ging’s dann nochmals hoch zur Gemsspitze (3107m). Erneut konnten wir einige Pulverhänge hinab schwingen, bis wir in der Jamtalhütte ankamen. Diese riesige Hütte mit fast 200 Betten bietet einen beinahe hotelähnlichen Komfort mit 6-Bett-Zimmern mit fliessendem Wasser, Duschgelegenheit und rassigem Tellerservice.

 

Zum Augstenberg (3230m) konnten wir am folgenden Tag mit leichtem Rucksack aufsteigen. Walter legte eine wunderschöne, in die Landschaft eingepasste Spur ohne unnötige Spitzkehren. Als erste Gruppe erreichten wir an diesem Tag den Gipfel und auch diese Abfahrt wurde grösstenteils zum Genuss…

 

Auch am Mittwoch erreichten wir den Gipfel als eine der ersten Gruppen – diesmal die Dreiländerspitze (3197m). Die Verhältnisse am Grat waren sehr gut und wir konnten sogar bis zum umnebelten Gipfelkreuz (dem Sommergipfel) hochgehen. Zurück beim Skidepot begegneten wir einer spanischen Invasionstruppe, welche mit ca. 30 TeilnehmerInnen zur Gipfeleroberung ansetzte. Zum Glück waren wir nun nicht mehr am Grat! Via Fuorcla Vermunt gelangten wir wieder auf Schweizer Boden und retour zur mittlerweile gut besuchten und entsprechend wärmeren Tuoihütte.

 

Donnertags stand der mächtige Piz Buin (3312m) auf dem Programm. Walter führte uns auch hier wieder innerhalb der Führerzeit auf den Gipfel. Die Verhältnisse an der Fuorcla Cunfin und am Grat des Buins waren ideal, nur standen wir erneut bei Nebel auf dem Gipfel. Zum Abfahren wählten Urs G. und Peter das steile Couloir Fuorcla Buin, der Rest der Gruppe fuhr entlang der Aufstiegsroute zurück zur Tuoihütte.

Am Nachmittag erkundete Walter dann den ersten Teil des etwas exotischen Aufstiegs vom nächsten Tag zum Piz Champatsch. Auf einem alten Lawinenkegel in einem steilen Bachbett bereitete er für uns eine „Aufstiegsleiter“ im Schnee vor.

 

Am Freitag konnten wir – die Skis auf den Rucksack geschnallt – diese Leiter hochsteigen – ohne Walters Spurarbeit wäre es wohl recht schwierig geworden… – danke Walter. Weiter ging’s zuerst sanft durch ein schönes Hochtal, bevor dann der steile Schlusshang nochmals einiges abverlangte. Die letzte Abfahrt der Tourenwoche führte uns über wunderschöne Hänge zurück nach Guarda.

 

Walter, herzlichen Dank für Deine optimalen Spuren und angenehme Führung. Herzlichen Dank an Peter für die Organisation und Yvonne, Ingo, Urs G. und Urs H. für die schöne gemeinsame Woche!

 

Edith Hoffland Locher

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