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Gemeinsam die Natur geniessen & Schweisstropfen vergiessen...

Tief im Schnee-Kurs

Am 30. Januar um 6:30Uhr trafen sich die wackeren SACler auf Gleis 12 in Olten, um gemeinsam die Reise in ein ungewisses Wochenende anzutreten. Manuela war leider krank und konnte nicht mir kommen, so waren wir zu acht. Wie schlecht würde das Wetter nun wirklich sein? Reichen die warmen Pullis und langen Unterhosen? In der gut gemischten Gruppe (Alter, Geschlecht) herrschte gute Stimmung und alle freuten sich auf das lehrreiche Wochenende. In Andermatt angekommen bezogen erst mal alle Ihre Zimmer: Denis, Christoph Anja, Christa, Anita, Bea, Dieter und unser Bergführer Walter. Nach einem Kaffee ging es mit Wüff (Walter) und seinem Sohn Elias los ins Schneegestöber.

Am ersten Tag hatten wir wunderbaren Pulverschnee und die Sicht war ebenfalls gut, trotz des Wetters. Nachdem wir uns auf die Übungen konzentrieren mussten, hatten wir auch keine Gelegenheit uns zu überlegen, ob Sonne doch besser wäre, vor allem weil uns ja der viele Schnee weiche Stürzte und ein maximales Lernvergnügen bereit hielt.
Die ersten Schwünge fuhren wir auf der Piste – kleiner Test unseres Könnens. Und dann gleich rein in den Tiefschnee wir lernten Hochentlasten (in die Knie und in der Kurve *huiii* den Körper strecken) und Tiefentlasten (in der Kurve in die Knie gehen) dies sollten wir in unregelmässigen Gelände je nach Situation anwenden. Und dann wurde geübt und geübt….mehr in die Knie, nach vorne legen, beide Ski immer gleich belasten usw. Die Liftfahrten am Nätschen erinnerten einen daran, warum man lieber läuft, denn es pfiff ein ordentlicher und frischer Wind. Mittags gab es eine Pause und am Nachmittag ging es weiter. Um 15 Uhr verliessen uns schon etwas die Kräfte und wir waren froh, als es dann gegen 16Uhr Richtung Hotel ging – davor gab es noch ein geselliges Bierli und hitzige Bergsteiger Diskussionen. Eine heisse Dusche wärmte alle wieder auf und das gemeinsame Abendessen mit Fondue wurde im Hotel verspeist.

Am zweiten Tag merkten wir unsere Anstrengungen in den Muskeln. Ausserdem waren wir alle samt so neugierig, das wir öfter wachgelegen waren, um das Gerede heimkehrender Aprés-Ski-Geniesser zu verfolgen. Fit und Munter wurden aber alle spätestens nach einem Kaffee und einem feinen Frühstück. Jetzt konnten wir unser neu gewonnenes wissen anwenden. Es ging auf den Gemstock, minus 24 Grad Celsius und Wind. Gut das Wüff weiss, was man da am besten macht. Also Skibrille auf, gut einpacken und oben alles im Vorraum parat machen. Ein kurzes Aufwärmen und dann schnell raus auf die Ski und gleich los. Vorsicht bei weissen Stellen im Gesicht nicht reiben sondern drücken! Die Aussicht war prächtig, doch wir waren alle froh, als wir etwas weiter unten waren. Dann ging es los, links abseits der Piste ins Felsen Tal. Ein Abenteuer für alle. Elias durfte auch ab und zu vorfahren und uns so den Weg weisen. Eine zweite Fahrt auf den Gemstock hätte uns zu viel Zeit gekostet, daher wanderten wir zurück zum Nätschen. Der Schnee war vom Wind verfestigt und somit etwas schwerer und auch die Konturen waren nicht so gut zu erkennen. Gegen Nachmittag zog es wieder zu. Es wurde nochmal kräftig geübt: „Dieter mehr nach vorne legen, Anita spiel ein bisserl mit deinen Techniken, Anja nicht so viel in die Knie und Christa du fährst hinter mir.“ Am Nachmittag gab es noch ein paar Übungen: Skistecken balacieren und in der Kurve die Arme in die Luft reissen. Um 15 Uhr liessen wir die Piste hinter uns und packten zusammen.
Erschöpft und Glücklich fuhren wir zurück nach Olten. Danke Bea für die gute Organisation und das schöne Wochenende mit den vielen Schnee- und Skierfahrungen!

Anita

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