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Gemeinsam die Natur geniessen & Schweisstropfen vergiessen...

Archive for the ‘KiBe-Berichte’ Category

Klettern am Gempen

Freitag, September 17th, 2010

„Eins, zwei, die Hand hier hoch – drei, vier“, „nein vorhin war’s erst der linke Fuss und nicht schon die Hand“, „ahh, ja. Vier der Fuss, dann hier Fünf, rechter Fuss sechs, sieben, mit dem Fuss ganz nach links – acht, und nun wohin mit der Hand? Welche Hand überhaupt?“, „Na die rechte Hand unter die linke und dann Eindrehen und wegstossen.“, „Hier hin?“, „ja, genau!“, „neun und zehn, fertig!“
Rätsel-Basteln, Fels-Erkunden, Wahrnehmung-Schärfen, auf alle Fälle Klettern und das bei bestem Wetter im schönen Buchenwald am Gempen. Was will man mehr?
Doch fangen wir von vorne an: Zu zwölft starten wir um halb neun im Schöngrund in Olten. Ziel ist die Schartenfluh am Gempen im Basler Jura. Alle sind gespannt. Die Leiter, da sie wissen wollen, wie den Kindern wohl die Übungen zur Klettertechnik gefallen. Die Kinder, da sie nicht genau wissen, was sie da eigentlich erwartet.
Von Liestal schickt uns der Routenplaner aus dem Internet querbeet auf schmalen Wegen und vorbei an einer Hundeschule. Doch am Ende stehen wir doch noch mit etwas Müdigkeit im Wald am Gempen, atmen tief die frische Luft und beginnen mit ein paar Spielen zum Warmwerden.
An den Felsen angekommen erklären wir nur kurz die Übungen und teilen die Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Jeweils eine Gruppe bereitet eine Übung für die andere Gruppe vor. Das Verständnis kommt beim Selbermachen und die Motivation erst recht.
Eine Übung hat das Schärfen der Bewegungswahrnehmung zum Ziel und so basteln wir Kletterrätsel am Felsen. Noah für Noemi, Simona für Ronja, Sara für Alexandra war die Idee. Am Ende wird wild gebastelt, probiert, einstudiert und alle machen Rätsel für alle und das Vorbereiten wird zur eigentlichen Übung. Begeisterung greift um sich.
Währenddessen die andere Gruppe Griffe in einem Quergang über dem Boden studiert, testet, beklettert, beklebt, nummeriert und so für die anderen eine Übung zur Bewegungsvorstellung erstellt. Heisst es doch im Anschluss sich zunächst einen Plan machen und dann zu schauen, ob man diesen auch so klettern kann.
Als nächstes kommt aber erst einmal der Hunger und jede Menge andere Kletterer. So suchen wir uns ein schönes, ruhiges Picknickplätzchen und geniessen allerlei Gutes aus dem Picknick-Beutel. Als Dessert leckeren Apfelkuchen von Heide und Lucia beglückt die Grossen noch mit frischem Kaffee vom Gaskocher.
Am Nachmittag heisst es dann Routenklettern, teilweise aber auch „Speck“ begutachten, dann noch Versteinerungen sammeln, neue Sicherungsgeräte ausprobieren, Friends und Klemmekeile bestauen, Fachsimpeln, natürlich wild Pendeln!
Ein Teil der Gruppe erklimmt zum Abschluss noch den Gempenturm und geniesst den Rundblick mit Schwarzwald, Basel, Vogesen, jede Menge Jura und am Horizont die Alpen. Ein schönes Klettertag neigt sich dem Ende, was will man mehr?

Kletterlager Melchsee Frutt

Freitag, September 17th, 2010

Montag, 9. 8. 2010
Pünktlich um 7.45 Uhr versammeln sich 14 Erwachsene und 30 kletterbegeisterte Kinder am Bahnhofsbrunnen in Olten. Das Wetter kommt gut. Wir starten um 8.06 Uhr in den Zug nach Luzern, von dort geht es weiter mit teilweise Stehplätzen bis nach Sarnen. Wir füllen fast 2 Postautos und mauern alles mit dem Gepäck zu, so fahren wir zügig bis zur Stöckalp und gehen rasch auf die Bahn nach Melchsee. Gleich am Ausgang der Bergstation wird vorerst der Spielplatz gestürmt, danach gehen wir noch ca. 20 Minuten bis zum Gruppenhaus Bergfrieden. Es gehört dem Skiclub Kerns. Wir treffen dort Regina, die einige Lebensmittel hochtransportiert hat und mit Steffi, Annette und Frieder das Küchenteam macht sowie unseren Bergführer Markus Burger – Mäggu. Er hat das Haus schon inspiziert, erklärt uns alles wichtige und alle Kinder sind rasch installiert, die Jungs kommen ganz nach oben. Nach dem Mittagslunch starten wir zu den Kletterfelsen am Bonistock in den Sektoren 1,2 und 3. Fast 5 Stunden klettern wir mit viel Sonne im Rücken. Mäggu erklärt Knoten und einige Tricks („Fröschli“), so dass auch unsere kleinsten den Achterknoten schnell können. Zum Znacht werden wir mit gebackenen Maultaschen und Salat verwöhnt und habens noch lustig. Maeggu hat eine Slackline installiert – keine einfache Sache ohne Bäume.

Dienstag, 10.8.2010
Nachdem die Nacht sehr ruhig verlief, waren wir am nächsten Morgen alle top fit und freuten uns aufs Klettern. Um ca. 10.00 Uhr war es dann so weit, alle machten sich mit Klettergurt , Kletterfinken und Lunch auf den Weg zum Klettergarten. Das Wetter spielte mit und wir hatten viel Spass. Zum Mittagessen gab es Brot, Äpfel und sonstige Leckereien. Nach dem wir gegessen hatten, ging es wieder an die Felsen. Um 17.30 Uhr gings wieder nach Hause, alle ein bisschen k.o. vom Klettern. Nach dem Abendessen, das wieder der Hammer war, gingen wir auf die Wiese direkt neben dem Haus und spielten lustige Geländspiele. Um 22.00 Uhr war Nachtruhe. Nach einem so anstrengenden Tag schliefen alle tief und fest ein.

Mittwoch, 11.8.2010
Trotz deutlich zunehmender Bewölkung haben wir kaum Niederschläge und können noch am trockenen Fels klettern. Wir erkunden neue der fast endlosen Sektoren am Bonistock und können uns steigern. Die Fortgeschrittenen machen sich an grossartigen Routen zu schaffen und können professionelles zeigen. Das Einrichten des Standplatzes und das Fädelen wird bei den Anfängern geübt. Gegen Mittag baut Mäggu eine Tyrolienne zwischen zwei grossen Felsblöcken am Fuss der Geröllhalde unterhalb der Bonistock-Felsen, was grossartigen Spass macht. Auf dem Heimweg queren wir den Bach und das umgebende Sumpfgebiet und machen Bekanntschaft mit sehr vielen Fröschen und Wollgras. Abendessen gibt’s Spaghetti mit Tomatensauce. Danach hat Markus Berger eine interessante Aufgabe für uns: Höhenlinien zeichnen mit einer geschnitzten geschibleten Kohlrabi -Kohlrabigebirge. Er erklärt uns einige Grundlagen zu Karte und Kompass und hängt eine Kompassnadel an die Decke. Danach geht es heute etwas früher ins Bett.

Donnerstag, 12.8.2010
Heute ist Regen angesagt, und zwar nicht wenig. Dennoch packen wir uns ein, gehen 20 Minuten und machen dann improvisiert in zwei Holzhütten Knotenkunde und Prusikübungen- bis zur Schokolade ganz oben, Abseilübungen mit dem Achter – Dachbalken Klettern. Zum Lunch sind wir ins Haus zurück und danach in den Boulder Raum und das Hallenbad im Hotel Glogghuis (besten Dank an das Hotel an dieser Stelle) mit Memory Klettern. So waren wir mit dem Heimweg doch noch einige Stunden draussen. Abends gibt’s Reis mit Poulet und Currysauce zur Freude aller und Rahel Schöni hat ein unglaubliches Spassprogramm abgezogen: Mister und Miss Kletterlager. Wer kriegt die meisten Punkte auf dem Laufsteg mit Klettergstältli ?? Das ganze dehnt sich bis vor die Hütte aus – Mister und Miss Kletterlager werden Ronja und Moritz, Rahel versinkt im Applaus und wir feiern noch mit etwas Musik unseren letzten Tag auf der Frutt.

Freitag, 13.8.2010
Wir müssen heute packen und das Haus putzen. Wir haben Teams aus je 1-2 Leitern und 3-4 Kindern, so haben wir in knapp 2 Stunden das ganze Haus Tip Top hingestellt und verlassen die Unterkunft bepackt um 12 Uhr. Auf der Stöckalp gibt es noch eine kleine Wanderung und danach geht es nach Olten zurück . Ein unfallfreies Kletterlager geht zu Ende.
Allen Kindern und Leitern sei herzlich gedankt für die grossartige gegenseitige Hilfe, besonders Markus und Annette für die tolle Organisation, Mäggu für seine geduldige didaktisch grossartige und kindgerechte Art, die allen einen sicheren Zugang zum Klettersport ermöglicht und unserem Küchenteam Regina Gönner, Annette Berger, Steffi von Arx, Friedrich Gönner und Zermonienmeisterin Rahel Schöni und Moritz Ruf. Wir freuen uns auf das Kletterlager 2011 !

Kletterlager Kröntenhütte 2009

Samstag, August 22nd, 2009

Morgens um 7.15 Uhr trafen sich alle Kibe-ler und Leiter beim Springbrunnen in Olten. Um 7.30 Uhr fuhren wir mit dem ICN nach Erstfeld. Dort wartete das Alpentaxi und brachte uns nach Bodenbergen. Nun nahmen wir die 3.1/2 stündige Wanderung in Angriff. Das viele Gepäck erschwerte uns den anspruchsvollen Weg. Nach der zweiten Pause meinte es Petrus nicht mehr so gut mit uns. Als wir puddelnass und erschöpft in der Hütte ankamen, richteten wir unsere gemütlichen, doch etwas engen, Zimmer ein.

Später gab es zwei Gruppen, die Grösseren und die Kleineren. Weil wir wegen den starken Regenfällen nicht  klettern konnten , repetierten wir im heimeligen Stüblein die wichtigsten Knöpfe.  Das feine Znacht  munterte unsere Gemüter wieder auf. Auch die Vorstellungsrunde kam nicht zu kurz. Etwas später spielten wir ein lustiges Hühnerspiel, bei welchem immer ,, pagaaag” gemacht werden musste. Das wurde dann im ganzen Lager ein wichtiger Ausdruck. Am Dienstag trennten sich die zwei Grüppchen wieder. Die Kleineren gingen an den  Fels und die Grösseren übten auf einem Firnfeld mit Steigeisen und Pickel um zu gehen, eine Vorbereitung für die morgige Tour. Wir hörten auch, wie man sich verhalten muss, wenn jemand in einen Gletscherspalt gefallen ist. Am Nachmittag konnten wir endlich  alle in den nahe gelegenen Klettergärten klettern.

Am Mittwoch um 6.00 Uhr  starteten die Grösseren zur Kröntentour . Diejenigen, die keine Lust dazu hatten eine acht stündige Hochtour zu machen, kletterten in den wundervollen Klettergärten. Die Hochtour war anstrengend, aber  auch sehr abwechslungsreich mit Fels und Gletscher. Eine grosse Freude stieg in uns hoch, als wir den Gipfel nach vier Stunden erreicht hatten. Es graute uns nur, den ganzen Weg wieder hinunter zu steigen. Danach tat eine Abkühlung im Gletschersee besonders gut,  denn am Nachmittag wurde es sehr warm. Am Abend hatten wir einen Bärenhunger. Der Hüttenwart servierte wieder ein wunderbares Nachtessen! Anschliessend gab es lustige Posten im Freien. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Die war wirklich verdient!

Auch der Donnerstag war sehr abwechslungsreich. Es standen eine schwierigere und eine einfachere Mehrseillängentour oder klettern in einem noch unbekannten Klettergarten zur Auswahl. Wir durchstiegen je fünf Meerseillängen. Oben auf dem Gipfel trafen wir mit den andern zusammen. Auf dem schönen, romantischen Gipfel, dem Pauggenstöckli, naschten wir unseren Lunch. Eine halbe Stunde später, wanderten wir wieder in die Hütte zurück. Nach dem wunderbaren Nachtessen gab es ein lustiger “Wetten dass…” Abend der von Vanessa Hudgens alla Rahel moderiert wurde.  Auch Heidi Klum, Paris Hilton und Mike Shiva fehlten nicht. Es gab sehr phantasievolle Wetten wie z.B im eisig kalten Brunnen eine Minute zu stehen oder in einer Minute das ganz ,,Gstäutli”anziehen, inklusive Anseilachter und Seilverkürzung. Doch Gian der mit seinem Hip Hop- Tanz überzeugte wurde Wettkönig. Markus von Däniken überzeugte noch nicht ganz als Hip Hopper, aber sein Balztanz fand grossen Anklang. Als Preis für die beste Wette, bekam Gian einen neuen, schönen Express.

Auch die Nachtruhe wurde hinausgezögert, das sehr viele freute.

Der Freitag war der Tag der Abreise. Darum mussten wir wieder alles in unsere Rucksäcke packen, das erstaunlich schnell ging. Nach der Verabschiedung vom Hüttenwart marschierten wir zum Moorsee der 45 min. entfernt von der Hütte lag. Dort genossen wir die letzten paar Stunden im Lager. Viele trauten sich in den etwas kühlen See. Um 12.00 Uhr ging es weiter.

Um 13.50 Uhr wartete das Taxi auf uns und brachte uns wieder nach Erstfeld. Im Restaurant Hof spendierten uns Markus und Annette etwas zu trinken und auch der Geburtstagskuchen von Annekäti war schnell aufgegessen. Um 15.30 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Olten, wo uns unsere Väter und Mütter in Empfang nahmen. Es war ein sehr schönes Lager! Ein herzliches Dankeschön an den Hüttenwart und allen Leitern und Leiterinnen, die uns begleiteten.

Madleina Wyss

Kletterlager Kröntenhütte / am Fels

Kletterlager Kröntenhütte / am Fels

Kletterlager Kröntenhütte Gruppenbild

Kletterlager Kröntenhütte Gruppenbild

Skiweekend KiBe in Elm

Sonntag, März 22nd, 2009

 

Wer hätte das gedacht!  Am Freitag dieses “Hudelwetter”  und eine Prognose, die nur eine zaghafte Wetterbesserung am Sonntag prophezeite; das waren die Voraussetzungen für unser Weekend. Aber oft kommt es anders als man denkt… So auch an diesem Wochenende.

Als wir am Mittag in Elm ankamen, hatte der Föhn alle Wolken weggeblasen und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein tolle Abfahrten geniessen.Die Jungs bauten vor der Hütte ein Sprungschanze und so konnte am Sonntag das erste Skispringen Oberempächli durchgeführt werden. Der Sieger hiess Gian, auf Rang 2 landeten Leander und Elias mit gleich viel Punkten.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besteigung des Pizall Oberempächli. Die Route führte diretissima auf den schmalen Gipfelgrat, und weiter auf den Giebfel (sernftaler Bezeichnung des höchsten Punktes). Dort posierten die Erstbesteiger zur traditionellen “Gipfelphoto”.

Ein wunderbares Skiwochenende im tiefverschneiten Elm; herzlichen Dank an Madleina, Anne Käthi, Vera, Leander, Elias und Gian sowie am Marianne und Jürg!

 

Monika

 

Chlouseweekend 2008

Sonntag, März 22nd, 2009

Um 15.00 Uhr trafen sich alle KiBe-ler mit Wanderschuhen und gepacktem Rucksack auf der Buslinie 506 nach Hauenstein – Wisen.. Um 15.30 Uhr trafen wir bei der Kirche in Ifenthal ein und wanderten 45 min. den eisigen und pflotschigen Weg bis ins Wille-Huus hoch. Es roch schon fein nach Suppe, als wir im Wille-Huus von der JO in Empfang genommen wurden. Nach lustigen Theatern und Vorträgen von Rahel erwartete uns um 18.00 Uhr das Nachtessen. Um 19.00 Uhr gab es ein ,,Bänze“ Turnier mit lustigen und einfachen Posten. Als wir mit der Rangverkündigung anfangen wollten, klopfte es an der Tür und der Samichlaus trat ein. Er trug einen sehr Grossen ,,Sack“ bei sich und leerte ihn am Schluss aus. Die Rangverkündigung hatten die Leiter natürlich noch nicht vergessen. Der riesige ,,Grittibänz“ durften David, Rahel und Noemi in Empfang nehmen. Aber sie mussten um den 1. Platz kämpfen. Denn dicht gefolgt kam die Gruppe von Priska, Lino und Raphael. Um 21.00 Uhr gab es eine Diashow vom vergangenen Jahr. Dann stand die ca. zwei stündige Nachtwanderung auf dem Programm. Mit einer Schneeballschlacht und voller Vorfreude starteten wir. Als wir auf dem Belchen angelangt waren, kamen alle ein bisschen durchgefroren an. Nach fünf Minuten wanderten die ersten sechs schon wieder bergabwärts. Es machte eine Menge Spass.

Wieder im Wille-Huus angelangt. Alle waren durchgefroren und ,,pflödi“ nass. Um 02.00 Uhr war im Grossen und Ganzen Nachtruhe.

Nach einer kürzeren Nacht gab es am Sonntag ein feines Frühstück.
Und nun hiess es alles abzuwaschen und aufzuräumen, dass wir die ersten Gäste begrüssen konnten. Draussen bauten die ,,grösseren“ Knaben mit den kleineren eine tolle und lange Bobbahn.
Ich glaube, es gab noch nie so viele Gäste wie an diesem Sonntag, wenn das KiBe servieren musste. Alle arbeiteten voll durch und so verging die Zeit sehr schnell. Leider mussten wir schon um 15.00 Uhr los. Fast alle Kinder stiegen sehr müde und ein bisschen traurig, weil dieses schöne und coole Wochenende schon zu Ende war, in den Bus ein.
Es war ein mega lustiges und schönes Erlebnis!

Madleina Wyss

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