Allwettertour 2016

Gruppe A vor der BornkappelleGruppe A vor der Bornkappelle
Vorstellung der Neumitglieder im Restaurant «insieme» in HägendorfVorstellung der Neumitglieder im Restaurant «insieme» in Hägendorf

Klettern Finale Ligure 2012

JO Kletterlager Finale Ligure 30.09. – 06.10.2012

Voller Vorfreude machten wir uns am Sonntagmorgen auf nach Italien. Unser Büssli war vollgestopft mit Gepäck, Kletterzeug, freshen Teilnehmern und natürlich KUCHEN, von dem wir uns noch die ganze Woche ernährten. Unser FaGe Baum (Benj) unterhielt uns mit fresher Musik, sowie Sara mit einem Crashkurs Italienisch, der Benj sehr verwirrte. Mägu führte uns sicher an unser acht Stunden entferntes Ziel.  Angekommen mussten wir zuerst die mühsame Treppe unseres Zeltplatzes erklimmen. Oben angekommen richteten wir uns mit zwei grossen, „schwer“ aufzubauenden Achterzelten gemütlich ein. Wir sammelten auf dem ganzen Campingplatz Stühle und Tische zusammen, die dann unsere Kochecke bildeten. Dort kochte jeden Abend eine Gruppe unser feines, köstliches, leckeres Abendessen, es gab zum Beispiel Älplermakkaronen, Reis mit Gemüse und zum Highlight Crêpes mit Ratatouille.

Am Montag fuhren wir ins erste Klettergebiet und wärmten uns für die Woche auf, doch wir wurden schnell wieder vom strömenden Regen abgekühlt. Mägu musste an seinem Geburtstag, der mit einem Muffin und Kerzlein gefeiert wurde, alle Expressschlingen bei starkem Regen wieder einsammeln. Bis auf die Seile waren wir durchnässt und fuhren wieder zu unserem trockenen Campingplatz zurück.

Am nächsten Tag gab es wie immer leckeres Frühstück. Danach ging es zur Grotte, über der wir kletterten, wo wir von Touristen staunend beobachtet wurden. Florian, der Schlaue, versuchte das Seil mit einem Knopf am Ende durchzuziehen, was jedoch kläglich scheiterte. Mägu musste einmal mehr hochklettern, um es wieder in Ordnung zu bringen. Nach dem Klettern gingen wir gemeinsam ans Meer und erfrischten uns im kühlenden, salzigen, freshen Meer.

Am Mittwoch wurden wir von Mägu wieder zu der Grotte chauffiert, wir nahmen jedoch einen anderen, sehr steilen, sehr langen und sehr anstrengenden Weg. Wie Benj und Mägu uns später gestanden, sind wir viel zu weit gelaufen. Alle mussten am Schluss jedoch zugeben, dass der Weg sich sehr gelohnt hat. Einige der Gruppe übten zum ersten Mal den Vorstieg und es gab mehrere tolle Mehrseilrouten, die bis zum Gipfel führten und eine atemberaubende Aussicht boten. Zum Mittagessen gab es wie immer Picknick mit vielen Äpfeln, welche in unserem Lebensmittelladen Dico täglich wegen uns ausverkauft waren. Die Kochgruppe hatte an diesem Tag die geniale Idee, das Nachtessen mit dem „ausgeliehenen“ Einkaufswagen zum Zelt zu transportieren, zur Freude unserer Luzerner Nachbarn. Florian, der unfreiwillige Gentleman, musste es wieder zurückbringen. Wie letztes Jahr haben wir eine JO-Gruppe angetroffen, die aus Entlebuch kamen. Beim Zähneputzen und Abwaschen am Abend hatten wir es immer lustig mit ihnen. Zu ihrem Spott gingen wir immer genügend früh ins Bett, wir sahen am Morgen jedoch einiges fresher aus als sie und schafften es sogar ohne die ständigen Ermahnungen unserer Leiter abzufahren.

Der Donnerstag begann mit Benj’s superschönem Wecksong Pokerface von Lady Gaga. Nach einer langen Autofahrt erreichten wir einen Höhepunkt mit tollem Wetter. Während der ganzen Fahrt wurden wir von Florian, dem Hahn im Korb, der seinem Namen alle Ehre machte, da er seine Haare mit viel Gel und Liebe jeden Tag aufstellte, unterhalten: Dein Klopapier ist aber flauschig. – Alter, wo ist mein Hamsta?! Leider waren an dem schönen Kletterort nicht alle Haken noch im besten Zustand und Mägu musste einmal mehr jemandem aus der Klemme helfen. Unser Rettungshund Kiowa wurde von uns jeden Tag mit Bälleliwerfen verwöhnt und wurde von uns an diesem Tag auf die Probe gestellt, indem er Mägu im Wald suchen musste. Er bestand es natürlich mit Bravur. Gelati genossen wir nach dem Klettern und kauften die Kletterläden in Finalborgo leer, vor allem die heissgeliebten Fingerguguhöpfli.

Leider kam dann schon unser letzter Klettertag, an dem wir uns über eine Stunde lang verfuhren, es wurde uns jedoch nie langweilig, wir hatten immer etwas zu lachen. In diesem Klettergebiet hatte es eine Art Silo, wo die Profis kletterten. Mit unseren letzten Kräften machten wir eine zweistündige Mehrseilroute und versuchten uns an einer überhängenden Wand mit schönen Griffen. Zum krönenden Abschluss gingen wir ins Restaurant Pizza und Pasta essen. Wir schlenderten den Strand entlang und genossen den letzten Abend mit den Luzernern bei den WC-Anlagen, zu ihrem Erstaunen gingen wir für einmal später ins Bett als sie.
Da brach auch schon unser letzter Tag in Finale Ligure an. Mit grosser Trauer bauten wir unsere Zelte wieder ab und verstauten das ganze Gepäck im Büssli. Wir gingen gemeinsam an den Strand um das Meer zu geniessen, bei einem Inder Schmuck zu kaufen und uns von Sarah und Kiowa zu verabschieden. Wir schlenderten die letzten Minuten durchs Städtli und traten die lange Heimfahrt an. Nach kurzer Zeit waren alle vor Erschöpfung der tollen, aufregenden, anstrengenden, FRESHEN, lustigen Woche eingeschlafen. Angekommen in Olten verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns müde und glücklich auf den Weg nach Hause.

Die Woche war sehr gelungen und hat uns allen sehr viel Spass gemacht. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.   😀